Der 32. Bremer Karneval  stand unter dem Motto

„Wunderwelten“

Aus der „HEIMAT“ (unser Motto 2014) haben wir uns auf „Die Reise“ begeben (Motto 2016). Nun landenten wir (2017) in neuen, wundersamen Welten, den Wunderwelten.

Wir denken, dass unsere Zeit Wunder und Wundersames nötig hat, um in den harten Realitäten des Alltags und der Weltgeschichte zu bestehen. Der Glaube an die Möglichkeit der Umsetzung von Utopien, Wünschen und Hoffnungen kann in der Zelle einer künstlerischen Auseinandersetzung entstehen und zum Leben erweckt werden, um sie auch im Alltag real werden zu lassen.

Das Motto für 2018 wird demnächst festgelegt. Es brodelt schon in unseren Herzen und Köpfen.


Brainstorming


Wie schon in den letzten Jahren haben wir Begriffe und Ideen zu diesem Thema zusammen gestellt, die wir hier unsortiert zur eigenen Ispiration veröffentlichen (2017):

Wunderwesen – Ferne Planeten – Chimäre(n) – Wunderforschung – Wunder der Erde – Wunder der Wissenschaft – Wunder der Natur – Wunder der Weltmeere – wunderlich – Wunder der Liebe – Überraschung – Wunde.r.punkte – Pops tönende Wunderwelt – zauberhaft, Zauberei – Feen – Überirdisches – Fantasie – Phantásien – fragil(e) – Perpetuum Mobile – Das Leben – Die Zeugung – Das Wunder von Bern – Miniatur-Wunderland – Alice (in Wonderland) – Die sieben Weltwunder – Wirtschaftswunder – Wunderkinder – Theater, Kino, Welt der Illusionen – Gullivers Reisen – Riesen, Zwerge, Riesenzwerge – Paradies – Land der Träume – Traumtänzer – Little Nemo in Slumberland – Comic

Geschichte

Die Geschichte mit dem Motto begann 1991 (Aufbrodeln gegen den Krieg).

Der Golfkrieg hatte das erste Motto hervorgebracht, aus der Notwendigkeit und dem Bedürfnis heraus, unsere Entscheidung für einen Umzug zu erklären und zu begründen.
Ab jetzt gab es jedes Jahr ein Motto, oft war die Mottosuche im Organisationsteam ein langes, quälendes Streiten und Ringen. Es sollten so viele Wünsche im Motto vereint werden: Sehnsucht nach Freiheit und politischer Anspruch, Leichtigkeit und spielerische Aufforderung, Winteraustreibung und Anregung für die Gruppen zu fantasievoller Gestaltung. Und vor allem etwas schräg sollte es sein.Im Laufe der Jahre haben wir offene Mottos schätzen gelernt.

Wir machten die Erfahrung, dass eine vielfältige Kraft entsteht, wenn jede Gruppe das Motto persönlich füllt.